Spielgemeinschaft völlig von der Rolle

D2-Junioren kommen zuhause arg unter die Räder.

SG Freyburg/Bad Kösen (D2) - SG Breitenbach/Wetterzeube 0:5 (0:4)

Das blanke Gegenteil der guten Leistungen aus den letzten Wochen offerierten die D2-Junioren beim samstäglichen Heimspiel gegen Breitenbach/Wetterzeube. Über die gesamte Spielzeit bekamen die Jungs von Saale und Unstrut die Handbremse nicht gelöst und bei einigen Akteuren hatte man den Eindruck, dass diese das erste Mal einen Fußball aus der Nähe sahen. Nach einem Einwurf in Höhe der rechten Eckfahne schauten sich die SG-Akteure nur gegenseitig an und bemerkten dabei nicht, wie Cedric Beer den Ball aus halbrechten Position zum 0:1 im Tor von Pascal Taugnitz unterbrachte(3.) Bei einer völlig überhasteten Spieleröffnung gelangte ein Abwurf von SG-Keeper Taugnitz noch nicht einmal so richtig aus dem Strafraum, ein Gästeakteur erkämpfte das Leder, legte quer zu Max Sporbert, der ohne Probleme am zweiten Pfosten auf 0:2 erhöhte. Es war zum Mäusemelken, denn gleich darauf ließ Taugnitz einen harmlosen Flugball von Philipp Seyffarth zum 0:3 durch die Hände gleiten(13). Während die Gäste mit einigen guten Kombinationen glänzten, waren bei den Blau-Weißen noch nicht einmal Reste irgendeiner Art von Spielaufbau zu sehen. Jedwede Anzeichen von Kampf kamen auch nicht zum Vorschein, kurz gesagt: Es war grauenhaft. Einige wenige Chancen wurden unkonzentriert und leichtfertig vergeben. Nach einer Hereingabe von links markierte dann Erik Löwenthal das 0:4(26.) Nachdem die Gäste kurz nach Wiederbeginn durch eine 12m-Granate von Max Elsner auf 0:5 erhöhten, nahmen diese einen Gang raus, und die Blau-Weißen kamen geringfügig besser ins Spiel. Zahlreiche Chancen der Blau-Weißen (theoretisch hätte man von der Anzahl her fast ausgleichen können) blieben im weiteren Verlauf ungenutzt. So vergaben Aaron Vogt, Konstantin Goerke, Nick Sattler, Erik Schuchardt halbherzig oder scheiterten am guten Gästeskeeper. Die Gäste kamen im zweiten Durchgang zu keinen weiteren nennenswerten Möglichkeiten aber aufgrund der fehlenden Durchschlagskraft der Gastgeber hatten diese auch nichts zu befürchten. Nun ja, nächste Woche in Zorbau gilt es, diese Schmach vergessen zu machen. Weiter geht´s Jungs, nachdem sich die Halsschlagadern und Stimmbänder eures Trainers 36h nach diesem Spiel wieder entspannt haben hier noch ein kleiner Burner vom Coach aus alten Zeiten.Lachend

SG RSK/BWBK mit Pascal Taugnitz, Thorben Schneider, Benedikt Bolle, Jannek Vater, Paul Gothe, Erik Schuchardt, Konstantin Goerke, Aaron Vogt, Nick Sattler, Dean-Luca Siegfried, Paul Donth

 


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